4.Pokaltunier in Rittersdorf
Am Anfang war das Wort…
Zu erst möchte ich mich bei der FF-Rittersdorf für den wirklich großartigen Bewerb bedanken und allen Mannschaften zu den gezeigten Leistungen gratulieren.
Zugleich möchte ich mich für unser emotionales Auftreten entschuldigen, sowie unsere Hompage nutzen um unseren Standpunkt zu vertreten.
Um unsere Leistung zu bringen bedarf es sehr viel Arbeit, Konzentration, Routine und Zeit. Wenn man dann mit ansehen muss mit welcher Dreistigkeit uns unser Erfolg genommen wurde, muss jeder verstehen können wie frustrierend solch willkürliche Entscheidungen sind.
Für Außenstehende mag es zuweilen seltsam erscheinen mit einen zweiten Platz im Cup nicht zufrieden zu sein, doch das Zustande kommen spricht für sich und gleicht einfach einer Provokation. Das was uns genommen wurde, kann uns niemand mehr zurück geben, sei es der Tagessieg, sei es der Cupsieg, sei es die Freude am Wettkampf.
Selbstverständlich haben wir nicht professionell auf die Situation reagiert und unserem Frust freien Lauf gelassen, doch die Ursache unseres Verhaltens ist aus noch größerer Unsportlichkeit entstanden, wir sind nicht das erste Glied in der Kausalitätskette. Es gibt keine Dokumentation des Geschehenen, welche unsere Enttäuschung nicht bestätigen würde. Man mag uns als schlechte Verlierer darstellen, doch wir haben nichts verloren, der Erfolg wurde uns genommen und dort liegt der Unterschied.
Je größer der Ehrgeiz, desto größer die Enttäuschung, der Stachel sitzt tief.
Es tut uns für die austragende Wehr leid, die Siegerehrung gestört zu haben, aber wir hatten einfach das Bedürfnis ein Zeichen zu setzten. Einsichtigkeit oder eine Entschuldigung hätte uns möglicherweise beruhigen können, doch dieses Handeln wurde uns verweigert. Wenn man von dieser Willkür der Entscheidungsfindung häufiger betroffen ist, dann erreicht man einen Punkt wo man nicht mehr passiv sein kann. Wir haben eine lange Vorgeschichte zu diesem Thema doch Tatenlosigkeit hat nichts verändert und schweigen gibt uns auch nicht recht.
Über meinen Standpunkt ist nicht zu diskutieren, da er aufgrund diverser Neidereien, Rivalität, Peripherbetrachtungen, etc. ohnehin nur von den wenigsten nachvollzogen werden kann.
Da ein Forum aber ein Streitthema braucht, habe ich es für meinen Teil in den Bewertern gefunden.
Vorab eine erlebt Aussage eines Bewerters: „Was regts euch auf, ihr habt´s den Cup eh schon 2 mal gewonnen“ Diese Aussage impliziert wohl die Denkweise mit der wir zu kämpfen haben. Sollte die gezeigte Leistung dadurch weniger wert sein? Mag sein das manche hier gleicher sind, aber trotzdem bin ich immer noch für ein sportliche Entscheidung (nur so am Rande).
Ein anderes Kapitel betrifft den Hauptbewerter welcher das Echo seiner Unsportlichkeit bei der Siegerehrung vernehmen durfte. Dies weißt deutlich auf ein Ungleichgewicht bei der Ausführung seiner Tätigkeit hin. Der Mangel an Fingerspitzengefühl hat viele betroffen, wir haben es nur am deutlichsten ausgedrückt. In Zukunft sollte man sich genauer überlegen, wen man wo einsetzt. Man darf nicht vergessen wer alle in Aufruhr versetzt hat, und sich nicht dazu bequemen uns die alleinige Schuld zu geben. Es gehört wenigstens auch einmal in diese Richtung darüber nachgedacht.
Auf jeden Fall soll beim üben von Kritik auch ein Verbesserungs/Veränderungsvorschlag miteingebracht werden.
Meiner Meinung nach sollte man in Zukunft wieder mehr auf die Leistungen der Mannschaften zurückgreifen. Kleinigkeiten machen den Bewerb undurchsichtig und für Zuschauer uninteressant. Es gibt zu viele Fehler welche Belangloses berücksichtigen und die Entscheidungen der Bewerter sind zu tiefgreifend. Es gibt zu vieles worauf man achten soll und bei einer Wettbewerbsdauer von 6 Stunden ist die Konzentration gerade dann am geringsten wenn sie am meisten benötigt wird. Es muss Druck und Macht von den Bewertern genommen werden um der Veranstaltung wieder ein repräsentatives Gesicht zu geben.
Wiedereinführung zu den 2Punkte Strafen wären dahingehend sinnvoll. Sie sind für den Cup nicht zu tiefgreifend und erlauben bis zum letzten Bewerb mehr Mannschaften mit dabei zu sein. Es gibt zudem auch weniger das Problem das manche Entscheider Fehler nicht geben da sie zu entscheidend sind.
Da wir hier in einem Bereich arbeiten wo Amateure agieren, kann man von niemanden erwarten 100% objektiv zu sein. Man kann sich überlegen wenigstens beim Finale die Bewerter anderer Bezirke einzusetzten um diesem Umstand vorzubeugen. Einer, vielleicht zufällig, schiefen Optik in der Ergebnisliste kann so vorgebeugt werden.
Fürs erste war es das mit meiner Meinung. Sollte es, was ich nicht erwarte, eine Reaktion darauf geben, dann bitte einen konstruktiven Ansatz. Bitte nicht von „Fans“ welche das ganze Jahr keinen Schlauch angreifen und die Sirene nur Samstags hören und keine Kameraden welche uns das ganze Jahr Bodenkuppeln vorwerfen und selber immer am pflügen sind. Dieser Neid ist hart erarbeitet und braucht nicht bestätigt werden.
Kameradschaftliche Grüße,
Schönegger Michael; Bruggen






